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Pflanzen

Auf dieser Seite werden Pflanzen vorgestellt, die aus Gründen des Naturschutzes besondere Bedeutung bekommen haben.

In der Natur treffen wir gelegentlich auf Pflanzen, die es früher hier nicht gab. Einige dieser Neophyten breiten sich stark aus und verdrängen einheimische Arten. Deshalb ist es auch eine Aufgabe des Naturschutzes, die Ausbreitung neuer Arten zu beobachten und eventuell zu bekämpfen.

Im Abschnitt Wildkräuter werden Pflanzen beschrieben, die in der Natur oft übersehen werden. Es sind überwiegend krautige Pflanzen, die essbar sind oder denen heilende Wirkungen zugeschrieben werden. Man findet sie an Wegrändern, auf Brachland oder auf naturnahen Wiesen.

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Wildkräuter

Ein Vorschlag für ein biologisches Experiment, das man ohne Fachkenntnisse und ohne besondere Geräte durchführen kann: Man braucht einen etwa 6 m langen Faden (Kordel, Garn, Stoffband). In den Faden macht man im Abstand von jeweils einem Meter insgesamt fünf kleine Schlaufen. Das fertige Messband steckt man in seine Jackentasche und bricht auf zu einem Spaziergang in die Natur.

Auf der Wiese oder dem Brachland, das man untersuchen will, legt man mit dem Messband ein Quadrat und befestigt es an den vier Ecken (da, wo die vorbereiteten Schlaufen sind) mit Stöckchen am Boden. Stöckchen findet man überall.

Nun zählt man in diesem Quadrat, wie viele verschiedene Pflanzen man mit bloßem Auge unterscheiden kann. Auf einer naturnahen, nicht gedüngten Wiese oder auf Brachland sind es vielleicht 20. Wiederholt man die Untersuchung auf einer Wiese, die von einem durchschnittlichen Landwirt zum Zweck einer guten Heuernte eingesät wurde, kommt man wahrscheinlich auf weniger als 4 Arten.

Naturnahe Wiesen haben eine große Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt.

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Löwenzahn

Mit Löwenzahn wird eine Gruppe von sehr ähnlichen Arten aus der Gattung Taraxacum bezeichnet. Kinder kennen sie als Pusteblumen. Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinalis) ist eine dieser Arten.

Löwenzahn
Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum offici-
nalis
) (Bild: David Monniaux qu109)

Typisch ist der große gelbe Blütenstand und die am boden liegende Rosette aus auffällig gesägten Blättern. Der Blütenstand besteht aus vielen Zungenblüten.

Der Stängel ist hohl und enthält einen weißen milchigen Saft. Die Wurzel reicht ungewöhnlich tief in den Boden.

Die Früchte werden durch Wind ausgebreitet. An kleinen haarigen Flugschirmen segeln die Körnchen weit in die Umgebung.

Löwenzahn beginnt früh im Jahr zu blühen und ist deshalb bei Honigbienen sehr beliebt. Kaninchen essen gern die Blätter.

Frische Löwenzahnblätter lassen sich gut unter einen Salat mischen, sie sind auch für Menschen bekömmlich. Sie sind reich an Vitamin C, Kalium und anderen Mineralien.

Über Löwenzahn als Medikament informiert Wikipedia.

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Neophyten

Neophyten sind Planzen, die aus anderen Kontinenten eingewandert sind. Manche sind harmlos. Andere sind hier unerwünscht, weil sie einheimische Pflanzen verdrängen. Einige sind gefährlich, weil der Kontakt mit ihnen oder ihrem Blütenstaub heftige allergische Reaktionen auslösen kann. --> weiter -->

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aktualisiert am 18. Mai 2014
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