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Tiere

Fledermäuse

Es gibt auf der Erde über 1000 verschiedene Arten von Fledermäusen. Die meisten von ihnen leben in den ganzjährig warmen Gebieten nördlich und südlich des Äquators. In den Ländern mit Frost im Winter leben nur wenige Arten.

Die Zahl der Fledermausarten sinkt, je weiter man nach Norden geht. In Bulgarien sind es 33, in Deutschland 24, in Norwegen nur 13. In Island wird gelegentlich eine einzelne Fledermaus gesehen, Nachkommen bekommen sie dort aber nicht.

Die Ausführungen auf dieser Seite beziehen sich auf Fledermäuse in Mitteleuropa und Nordeuropa. Beschreibungen der einzelnen Arten findet man auf der Seite Fledermausarten.

Auf der Seite Fledermaus-Adressen findet man, nach Ländern geordnet, die Adressen von Gruppen, die sich um Fledermausschutz bemühen, außerdem länderbezogene Berichte über Fledermäuse.

 

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Körperbau

Fledermäuse sind neben Vögeln und Insekten die einzigen Lebewesen, die aktiv fliegen können. Bei den Vögeln sind die Knochen der Hand und der Finger verkümmert, die Fläche des Flügels wird von Federn gebildet. Vom Daumen abgesehen sind bei den Fledermäusen die Knochen der Finger und die Mittelhandknochen stark verlängert, sie spannen die Flughaut auf.

Fliegende Townsend-Fledermaus
Townsend-Langohr qu059

Flughaut: Die Flughaut reicht bis an die Körperseiten und die Beine. Der Schwanz liegt bei den meisten europäischen Fledermausarten ganz in der Flughaut.

Krallen: Der Daumen ist kurz und ragt aus der Flughaut heraus. Er hat eine Kralle, mit der sich die Fledermäuse festhalten können. Krallen haben die Fledermäuse auch an den Zehen ihrer Füße.

Größe: Die Fledermäuse täuschen mit ausgebreiteten Flügeln eine Größe vor, die sie eigentlich nicht haben. Die größten einheimischen Fledermäuse sind die Großen Mausohren (ohne Schwanz 7 bis 8 cm lang, Flügelspannweite circa 40 cm, Sommergewicht circa 24 g).

Die kleinsten sind die Mückenfledermäuse und die Zwergfledermäuse (4 bis 5 cm lang, Flügelspannweite 18 bis 24 cm, Sommergewicht circa 5 g). Zum Vergleich: Haussperlinge haben praktisch die gleiche Flügelspannweite wie Zwergfledermäuse (21 bis 25 cm), wiegen aber durchschnittlich 29 g.

Ohren: Die kleinen Augen und die auffallend großen Ohren der Fledermäuse weisen darauf hin, dass sich die Tiere bei ihren nächtlichen Unternehmungen mehr durch Hören als durch Sehen orientieren.

Weitere Informationen

Flugakrobaten  (4305 kbyte)

 

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Lebenszyklus

Die Paarung findet im Spätsommer oder im Herbst statt. Die Schwangerschaft beginnt aber erst nach dem Aufwachen im Frühling. Die Spermien warten solange im Körper des Weibchens.

Kleiner Abendsegler mit Kind
Kleine Abendsegler, Mutter mit Jungtier
Bild: Thomas Knepel qu033)

Nach einer Tragzeit von sieben bis zehn Wochen bringen Fledermausweibchen ein Junges zur Welt, nur bei wenigen Arten sind Zwillingsgeburten die Regel. In einem nassen, kalten Frühling kann sich die Schwangerschaft um bis zu zwei Wochen verlängern.

Entwicklung: Die Neugeborenen krallen sich am Bauch der Mutter fest und werden von der Mutter bei den nächtlichen Ausflügen mitgenommen. Schon nach wenigen Tagen bleiben sie nachts allein im Quartier zurück.

Im Alter von einem Monat können die jungen Fledermäuse fliegen. Nach 6 bis 8 Wochen sind die Jungtiere entwöhnt und nach einem oder zwei Jahren geschlechtsreif.

Alter: 8 Jahre sind bei Fledermäusen ein stattliches Alter, nur wenige werden älter. Einzelne Tiere können unter günstigen Bedingungen älter als 20 Jahre werden. Den Rekord hält eine Große Bartfledermaus, die durch Beringung nachgewiesen mindestens 41 Jahre alt geworden ist.

Für diese kleinen Tiere ist das eine erstaunlich hohe Lebensspanne. Der Grund dafür ist das Fehlen von Fressfeinden, die sich auf Fledermäuse spezialisiert haben. Die meisten Fledermäuse sterben bei einem Unfall oder weil sie den Winter nicht überstehen.

Schleiereule im Flug
Schleiereule (Bild: Luc Viatour qu061)

Eulen: Untersuchen der Nahrungsreste in den Gewöllen von Eulen haben gezeigt, dass vor allem Schleiereulen und Waldkäuze gelegentlich eine Fledermaus erwischen. Der Anteil der Fledermäuse an den Beutetieren der Eulen ist jedoch kleiner als 0,2 Prozent.

Es kommt vor, dass es einem Baummarder gelingt, in einer Baumhöhle eine schlafende Fledermaus zu erbeuten. Gelegentlich wird eine Fledermaus auch von einer Katze erwischt.

Die Verluste durch diese natürliche Feinde sind aber insgesamt gering, sie gefährden den Bestand von Fledermauspopulationen nicht.

 

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Quartiere und Jagdgebiete

Nahrung: Die einheimischen Fledermäuse ernähren sich von Insekten. Um ihre Beute zu finden, rufen sie periodisch im Ultraschallbereich und orten die Insekten durch das Echo.

Diese für menschliche Ohren nicht wahrnehmbaren Rufe können mit Fledermaus-Detektoren hörbar gemacht werden. Viele Naturschutzgruppen bieten im Spätsommer geführte Abendspaziergänge mit solchen Geräten an.

Strukturreiche Landschaft
Strukturreiche Landschaft (Bild: Jan Kamenicek qu060)

Die Jagdtechnik ist verschieden. Viele Fledermäuse fangen fliegende Insekten. Andere flattern an Büschen herum und schnappen sich die Insekten, die auf Blättern sitzen. Manche Fledermäuse finden Käfer auf dem Boden und sogar solche, die sich im gefallenem Laub verstecken.

Jagdgebiete: Die verschiedenen Fledermausarten bevorzugen unterschiedliche Jagdgebiete. Bechsteinfledermäuse suchen ihre Nahrung in Laubwäldern.

Abendsegler jagen im offenen Luftraum, Zwergfledermäuse nah an Gebüsch, Wasserfledermäuse fangen Mücken über offenen Wasserflächen.

Strukturreiche Landschaften mit Wald, Baumgruppen, Gebüsch, Wiesen und Gewässern bieten vielen Fledermausarten die ökologische Nische, in der sie ihre Nahrung finden.

Sommerquartiere: In diesen nächtlichen Jagdgebieten oder in ihrer Nähe brauchen die Tiere Plätze, wo sie tagsüber ruhen: Baumhöhlen, Spalten in Felsen, Höhlen. Viele Fledermäuse suchen Schlafplätze in Siedlungen. Sie ruhen in Spalten an Gebäuden, unter Dachziegeln, in Dachböden oder in Kellern.

Die Jagdgebiete sind von den Tagesschlafplätzen oft einige Kilometer entfernt. Hecken, die vor Wind schützen, Baumreihen und andere Geländestrukturen helfen den Fledermäusen, diese Entfernung zu überwinden.

Winterquartiere: Als Winterquartier eigenen sich dunkle ruhige und frostfreie Orte mit einer konstanten Temperatur: Höhlen, ehemalige Bergwerksstollen oder Wassergewinnungsstollen, nicht genutzte Dachböden oder Keller.

Höhle in einem Baum
Eine natürliche Höhle in einem Baum, ein
möglicher Tagesschlafplatz (Bild: Ekkehard
Beyer qu031)

Tagesrythmus: Den Tag über schlafen die Fledermäuse. Sie können in dieser Zeit ihre Körpertemperatur der niedrigeren Temperatur der Umgebung anpassen.

Am späten Nachmittag werden die Fledermäuse wieder aktiv. Sie verwenden dann viel Zeit für die Fellpflege. Sie warten mit sinkender Sonne einen bestimmten Grad der Dunkelheit ab, bevor sie ausfliegen.

Der Zeitpunkt des Ausfliegens ist von Art zu Art verschieden. Die Abendsegler starten schon kurz vor Sonnenuntergang zu ihrer nächtlichen Jagd auf Insekten, Große Mausohren und Wasserfledermäuse erst, wenn es richtig dunkel ist.

Es gibt eine zweite aktive Phase gegen Ende der Nacht. Zwischen den Aktivitätsphasen kehren sie in ihr Quartier zurück. Vor Sonnenaufgang sind sie alle wieder an ihren Schlafplätzen.

Sozialverhalten: Fledermäuse sind Tiere, die die Nähe von Artgenossen suchen. Neben den Wochenstuben sind Schlafgruppen von Männchen beobachtet worden. Bei vielen Fledermausarten bilden die Tiere beim abendlichen Ausfliegen Schwärme.

Weitere Informationen

Fledermäuse NABU

 

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Ein Fledermausjahr

Für die einheimischen Fledermäuse ist das Jahr in vier deutlich abgegrenzte Zeitabschnitte eingeteilt. Der erste beginnt im März mit dem Erwachen aus dem Winterschlaf und dauert bis in den April hinein. Die Tiere verlassen die Winterquartiere und beziehen Sommerquartiere.

Wochenstube von Fransenfledermäusen
Wochenstube von Fransenfledermäusen (Bild:
Thomas Knepel qu033)

Bei manchen Fledermausarten sind Winterquartier und Sommerquartier weit von einander entfernt. Es können einige 100 km dazwischen liegen.

Der zweite Abschnitt beginnt Mitte April und dauert bis Ende August. Er umfasst die Schwangerschaft, die Geburt und die Aufzucht der Jungen, die allein Angelegenheit der Mütter ist. Bei vielen Arten leben die Weibchen gesellig, sie bilden in dieser Zeit so genannte Wochenstuben. Gruppen von 25 bis 1000 Müttern sind nichts Ungewöhnliches.

Der dritte Zeitabschnitt umfasst ungefähr die Monate September und Oktober. Die in diesem Jahr geborenen Jungtiere sind nun selbständig. Alle Fledermäuse verwenden jetzt viel Zeit für die Nahrungsaufnahme, sie setzen Fett an. Die Männchen interessieren beginnen sich wieder für die Weibchen.

Es ist die Zeit der Paarung und des Zuges zum Winterquartier. Die wandernden Fledermäuse verlassen die Gegend ihres Sommerquartiers und fliegen in die Gegend der Winterquartiere. Im Winterquartier folgt als vierter Zeitabschnitt der Winterschlaf.

Winterschlaf: Für die einheimischen Fledermäuse ist der Winterschlaf die einzige Möglichkeit, die kalten Monate (die Zeit ohne Insekten) zu überleben. Manche Tiere kriechen in Felsspalten. Die meisten haken sich mit den Krallen an ihren Füßen fest, hängen mit dem Kopf nach unten und schlafen ein. Das Festhalten geschieht ganz ohne Kraftaufwand.

Langohr im Winterschlaf Bechsteinfledermäuse im Winterschlaf
Links: ein Langohr schläft in einer Spalte (Bild: Guido Gerling qu017) - Rechts: Bechstein- fledermäuse im Winterschlaf (Bild: Thomas Knepel qu033)

Auch sonst verbrauchen die Fledermäuse im Winterschlaf nur wenig Energie. Die Tiere senken ihre Körpertemperatur, bis sie nur wenig über der Umgebungstemperatur liegt. Die Atmung ist kaum wahrnehmbar. Der Herzschlag ist stark verlangsamt.

Viel Energie brauchen die Fledermäuse zum Aufwachen. Von 5 °C steigt ihre Körpertemperatur innerhalb von 30 (Zwergfledermäuse) bis 70 Minuten (Große Mausohren) auf 37 bis 38 °C. Während der Aufwachphase wird Körperfett abgebaut.

Es ist beobachtet worden, dass Fledermäuse ohne erkennbare äußere Ursache aus dem Winterschlaf aufwachen, sich einen anderen Schlafplatz suchen und wieder einschlafen. Wenn das zu oft geschieht, verbrauchen die Tiere zu viel von ihren Fettreserven und sie überleben den Winter nicht.

 

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Gefährdung

Bestand: Seit mehr ungefähr 60 Jahren wird weltweit ein Rückgang der Zahl der Fledermäuse beobachtet. Einige Arten sind ausgestorben, für viele Fledermausarten befürchtet man das Aussterben in der nahen Zukunft. Der Rückgang der Bestandszahlen wird fast ausschließlich verursacht durch menschliche Aktivitäten.

Verlust von Sommerlebensräumen: Die Zersiedelung der Landschaft, die enorme Ausdehnung der Städte und Dörfer seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat den Fledermäusen in Deutschland einen Verlust oder eine starke Verkleinerung ihrer Jagdgebiete gebracht.

Mit der Flurbereinigung in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann die planmäßigen Zerstörung strukturreicher Landschaften. Hecken wurden beseitigt, Feuchtgebiete wurden trocken gelegt. Über landwirtschaftlichen Monokulturen wie Maisfeldern aber finden Fledermäuse zu wenig zu essen. Sie verlassen die Gegenden, in denen diese Form der Landnutzung überwiegt.

Maisfeld
Ein Maisfeld - kein Platz für Fledermäuse oder Igel (Bild: Paranoid bei de.Wwikipedia qu062)

Besonders hart trifft eine Fledermauspopulation immer der Verlust eines Feuchtgebiets, denn diese Gebiete sind besonders reich an Insekten. Neben Fledermäusen sind Amphibien, Reptilien und Igel Opfer einer mit Naturschutz unverträglichen, zu intensiven landwirtschaftlichen Nutzung der Landschaft.

Verlust von Tagesschlafplätzen: Dramatisch ist in den letzten 50 Jahren die Zahl der Baumhöhlen zurückgegangen. Waldbesitzer, die den Gewinn aus der Holzproduktion ihres Waldes maximieren wollten, haben vielerorts alte und abgestorbene Bäume mit ihren Höhlen beseitigt. Mit der Entfernung der Altholzbestände im Wald endet dann der Aufenthalt der Fledermäuse.

Auch Fledermäuse, die als Kulturfolger die Tage in menschlichen Siedlungen verbringen, finden immer weniger Quartiere für ihren Tagesschlaf. Nach dem Ausbau für Wohnzwecke oder der Wärmeisolation von Dächern sind sie in den meisten Fällen für Fledermäuse nicht mehr zugänglich.

Auf dem Balkan und im Mittelmeergebiet liegen die Tagesschlafplätze von Fledermäusen oft in Höhlen. Es sind oft mehrere Tausend Fledermäuse, die gemeinsam ein Höhle als Quartier nutzen. Störungen durch Tourismus oder Verwendung der Höhlen für die Zucht von Pilzen kann große Fledermauspopulationen obdachlos machen.

Alpenfledermaus tot vor Winrad
Tote Alpenfledermaus vor Windrädern
(Bild: Ana Jančar qu063)

Störung des Winterschlafs: Licht und laute Geräusche sind für die schlafenden Fledermäuse ein Signal aufzuwachen. Schon nach wenigen Minuten lässt sich bei den gestörten Fledermäusen ein Anstieg der Körpertemperatur messen. Zum Aufwärmen verbrauchen sie Körperfett, sie verringern also ihren Energievorrat.

Gifteinsatz gegen Insekten: In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts war Vergiftung von Fledermäusen durch Holzschutzmittel ein Thema. Heute gibt es Mittel, durch die Fledermäuse nicht geschädigt werden.

Im Mittelmeergebiet werden bei der künstlichen Bewässerung in der Landwirtschaft dem Wasser oft große Mengen Gift zugefügt. Das reduziert das Nahrungsangebot für Fledermäuse drastisch. Darüber hinaus schädigt dieser Gifteinsatz auf lange Sicht Böden und Gewässer.

Windräder: Eine neue Gefahr für Fledermäuse sind Windenergieanlagen. Hinter den Rotorblättern entstehen durch Verwirbelungen der Luft starke Druckschwankungen. Diese Druckschwankungen zerstören die Lungen der Fledermäuse. Daneben sind direkte Kollisionen für den Tod von Fledermäusen verantwortlich.

 

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Schutz

Durch Gesetze und internationale Verträge wird versucht, dem Schrumpfen der Fledermauspopulationen entgegen zu wirken. Alle Fledermäuse in Deutschland sind ganzjährig geschützt durch das Bundesnaturschutzgesetz, die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union und das Abkommen zum Schutz der europäischen Fledermauspopulationen (Eurobats).

Am meisten kann für Fledermäuse getan werden durch den Erhalt ihrer Sommerlebensräume. Hilfreich wäre eine Rückkehr zu strukturreichen Landschaften. Das erfordert ein Umdenken in der Landwirtschaft.

Alpenfledermaus tot vor Winrad
Ein Fledermauskasten wird aufgehängt
(Bild: Thomas Knepel qu033)

In den Wäldern können Altholzinseln gekennzeichnet werden, die von Baumfällaktionen verschont bleiben. Als Ersatz für nicht mehr vorhandene Baumhöhlen und abstehende Borke von alt gewordenen Bäumen können Fledermauskästen in den Wäldern aufgehängt werden.

Bei einer Renovierung oder einem Umbau können Hausbesitzer auch Plätze für Fledermäuse einplanen. Die Dächer von Kirchtürmen, historischen Rathäusern und denkmalgeschützten Gebäuden sind an vielen Orten Sommerquartiere von Fledermäusen. Hier sind Maßnahmen hilfreich, die das Eindringen von Tauben verhindern.

Höhlen, ehemaligen Wassergewinnungs- und Bergwerksstollen können durch stabile Eingänge verschlossen werden, die Fledermäuse durchlassen, Menschen aber aussperren.

Bei der Wahl der Standorte für Windräder sollte Rücksicht genommen werden auf die Jagdgebiete und die Wanderungswege von Fledermäusen. Es ist vorgeschlagen worden, Windräder in der sowieso windarmen Zeit am Anfang und am Ende der Nacht für zwei Stunden abzustellen, denn das ist die Hauptaktivitätsphase der Fledermäuse.

Hilfe für verletzte und geschwächte Tiere: Die Vereine, die Fledermausschutz betreiben, geben in ihren Internet-Angeboten Tipps, auch Telefon-Nummern.

 

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Aus der Fledermaus-Forschung

Fledermausforschung dient nicht nur der Neugier der Forscher sondern auch dem Fledermausschutz. Die Grundlage für die Forschung und den Schutz ist die Erfassung des Bestandes. Es geht um Antworten auf die Fragen Was für Fledermäuse sind es? Wieviele sind es? Wo sind ihre nächtlichen Jagdgebiete? Wo verbringen sie die Tage? Wo halten sie Winterschlaf?

Andere Fragen betreffen das Verhalten der Fledermäuse, ihre Ernährung, ihre Krankheiten und ihre Fortpflanzung. Ortswechsel und jahreszeitlich wiederkehrende Wanderungen erforscht man durch Beringung der Tiere. Es sind keine Ringe wie bei Vögeln, sondern Klammern, die am Unterarm der Fledermäuse befestigt werden.

Nach Themen gruppiert folgt hier eine kleine Sammlung von Berichten aus den Bereichen Fledermausschutz und Fledermausforschung.

Lebensraum für Fledermäuse

Fledermäuse - Ansprüche an den Lebensraum (2013)
The Importance of Acacia Trees for Insectivorous Bats (2013)
Fledermausaktivität in landwirtschaftlichen Habitaten (2013)
Mikrohabitatnutzung syntoper Waldfledermäuse (2008)

Fledermäuse in ihren Quartieren

Fledermausschutz bei Restaurierungsarbeiten (2007)
Hibernation Temperatures ... in Northeastern Europe (2007)  (1634 kbyte)

Die Ohren der Fledermäuse, Ultraschall

Erkennen Fledermäuse ihre Artgenossen an der Stimme? (2013)
Free online tool helps identify bat calls (2012)
Fledermäuse verlassen sich auf ihre Ohren (2010)
Eigenes Ohr überlistet Fledermäuse (2010)
3,4 Sekunden aus dem Leben einer Zwergfledermaus (2008)  (2171 kbyte)

Fledermäuse und Licht

Bats and lighting (2013)
Bats and lighting Research Project (2012)

Bestandsaufnahme in einzelnen Gebieten

Fledermäuse im Dorf: Beispiel Hondelage (2013)
Seligenstadt Fledermaus-Kartierung (2009)  (1762 kbyte)

Wanderungen der Fledermäuse

The Breeding Origins of European Bats (2012)
Fledermäuse haben einen Magnet- und Sonnenkompass (2010)
Rauhautfledermaus fliegt Weltrekord (2006)
Ergebisse der Beringung von Fledermäusen (2004)
Wanderverhalten einheimischer Fledermäuse (2000)

Fledermäuse und Windräder

Fledermaustod am Windrad: Details sind geheim (2013)
Todesfalle Windrad: Schutz für Fledermäuse (2013)
Windräder töten Fledermäuse (2013)
Stellungnahme zur Windenergie im Wald in Nordrhein-Westfalen (2012)
Fledermäuse und Windenergie (2012)  (1013 kbyte)
Platzgefahr in der Nähe von Windrädern (2012)
Deutsche Windräder – Todesfalle für Fledermäuse aus Nordosteuropa (2012)
Bei wenig Wind viel Flugverkehr (2011)
Berücksichtigung von Fledermäusen bei Windenergie ... (2008)  (623 kbyte)
Es kommt vor allem auf den Standort an (2007)

Krankheiten der Fledermäuse

Tödlicher Pilz Geomyces destructans befällt Fledermäuse (2011)
Pilz tötet Millionen US-Fledermäuse (2010)
Neue Krankheit rafft Amerikas Fledermäuse dahin (2010)

Fledermaustollwut

Tollwut-Fledermäuse - die Gefahr aus der Luft (2012)
Tollwut bei einer Fledermaus (2011)
Information zur Fledermaustollwut (Mecklenburg) (2008)  (97 kbyte)
Informationen zur Fledermaustollwut (Saarland) (2006)
Tollwutprophylaxe beim Menschen (2004)  (180 kbyte)

Entdeckung neuer Fledermausarten

Wieviele Fledermausarten gibt es in Europa? (2008)
Molecular species identification boosts bat diversity (2007)  (609 kbyte)
The Iberian contribution to cryptic diversity in European bats (2006)

 

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aktualisiert am 30. September 2015
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